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Fakten Wissensbilanz

Ein Instrument des strategischen Managements

Die Wissensbilanz beschäftigt sich mit der strategischen Bedeutung von Wissen für Wertschöpfung und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und fokussiert die strategische Sichtweise von Wissen für die Organisation.

Jeder Unternehmer weiß, dass der Erfolg einer Organisation nicht allein von monetären Größen abhängt, sondern mit zunehmender Bedeutung auch von weichen Faktoren, wie z.B. Mitarbeiter- und Führungsqualität, organisatorischen Strukturen und externen Beziehungen. Sie haben somit einen entscheidenden Einfluss auf die Wertschöpfung und die Zukunftsfähigkeit einer Organisation. Diese Faktoren werden auch als Intellektuelles Kapital einer Organisation bezeichnet, das über eine Wissensbilanz dargestellt, analysiert und optimiert wird.

Die Wissensbilanz ist ein strategisches Managementinstrument. Sie erfasst, analysiert und bewertet die Zusammenhänge zwischen den Zielen, den Geschäftsprozessen, dem Intellektuellen Kapital und dem Geschäftserfolg einer Organisation mit dem Ziel, das Intellektuelle Kapital strategisch weiterzuentwickeln und hierdurch den Geschäftserfolg zu steigern. Im intellektuellen Kapital ist Wissen und Motivation der Mitarbeiter, Führungs- und Unternehmenskultur, Strukturen und die unterschiedlichsten externen Beziehungen enthalten.

Die strukturierte Vorgehensweise der Wissensbilanz ermöglicht eine ganzheitliche Ermittlung der bestehenden und zukünftigen Einflussfaktoren in den drei Dimensionen: Human-, Struktur- und Beziehungskapital und damit eine ganzheitliche Entwicklung, Bewertung und Priorisierung von Strategien und Maßnahmen – auf der Basis einer externen Moderation im Rahmen von Workshops und mit entsprechender Tool-Unterstützung. Daher kann mit Recht gesagt werden, dass die plausible, nachvollziehbare und transparente Beurteilung des Intellektuellen Kapitals wohl der wichtigste Nutzen der Wissensbilanz ist. Zusammengefasst stellt sich das Intellektuelle Kapital wie folgt dar:

Humankapital umfasst die Kompetenzen, Fertigkeiten und Motivation sowie die Lernfähigkeit der Mitarbeiter. Das Humankapital befindet sich im Besitz der Mitarbeiter.

Strukturkapital umfasst alle Strukturen, Prozesse und Systeme, die die Mitarbeiter benötigen, um produktiv und innovativ agieren zu können. Das Strukturkapital ist Eigentum der Organisation.

Beziehungskapital stellt die Beziehungen zu Kunden, Partnern, Lieferanten, Eignern und Kapitalgebern sowie Kooperationen und Netzwerke dar.

Die Wissensbilanz erlaubt als strategisches Instrument das Messen und Steuern der wichtigsten „weichen“ Erfolgsfaktoren in einer systematischen, standardisierten Form.

Denn wie sagte schon Peter F. Drucker „What you can‘t measure, you can‘t manage!“.